So finden Sie den richtigen Spot
LED-Spots sind eine flexible und energieeffiziente Beleuchtungslösung für viele Einsatzbereiche. Damit sie optimal wirken, sollten wichtige Kriterien wie Fassung, Farbtemperatur, Helligkeit und Abstrahlwinkel passend zum Raum und Verwendungszweck ausgewählt werden.
LED-Spots und Auswahlkriterien
LED-Spots sind eine vielseitige und stilvolle Beleuchtungslösung, die sich flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen lässt.
Bei der Auswahl spielen mehrere Faktoren eine Rolle:
- die passende Fassung (z. B. GU10, GU5.3 (MR16) oder GU4 (MR11))
- die Farbtemperatur (von warmweiß für eine gemütliche Atmosphäre bis kaltweiß für Arbeitsbereiche)
- der Lichtstrom in Lumen (Bestimmung der Helligkeit)
- der Abstrahlwinkel (Bestimmung, wie breit oder gezielt das Licht verteilt wird)
Diese Eigenschaften ermöglichen es, das Lichtdesign individuell auf Räume und Bedürfnisse abzustimmen und sowohl funktionale als auch ästhetische Anforderungen zu erfüllen.
Beleuchtung eines Essplatzes
Beim Essplatz sollte das Licht den Tisch sowie Personen und Umgebung angenehm erfassen:
- Lichtkreis mit mindestens 4 m Durchmesser
- Abstrahlwinkel über 60°
- Helligkeit von etwa 600 Lumen
- Zwei Spots mit überlappenden Lichtkegeln reduzieren Schatten und schaffen eine gleichmäßige Atmosphäre
Helligkeit und Lichtwirkung
Die Helligkeit einer 60-Watt-Glühbirne dient oft als Referenzwert. Eine solche Glühbirne erzeugt etwa 700 Lumen.
Für die Lichtwirkung ist jedoch nicht nur der Lichtstrom entscheidend, sondern auch die Beleuchtungsstärke, gemessen in Lux (lx). Sie beschreibt, wie stark das Licht auf eine bestimmte Fläche wirkt.
Wichtig ist:
- Mit zunehmender Entfernung nimmt die Helligkeit stark ab
- Eine 60-Watt-Glühbirne erreicht bei 1 m etwa 57 lx
- Bei 2 m sind es nur noch etwa 14 lx
Das lässt sich mit einem Taschenlampenstrahl vergleichen, der mit zunehmender Entfernung schwächer wird.
Daher sind bei LED-Spots der Lichtstrom, der Abstrahlwinkel und der Abstand zur Fläche entscheidend für die gewünschte Lichtwirkung.
Einfluss des Abstrahlwinkels
Der Abstrahlwinkel bestimmt, wie das Licht verteilt wird. Übliche Bereiche sind:
- enger Winkel: ca. 38° bis 45°
- mittlerer Winkel: ca. 60° bis 70°
- breiter Winkel: über 100°
Ein enger Abstrahlwinkel eignet sich besonders zur gezielten Beleuchtung einzelner Objekte. Dabei bleibt der restliche Raum eher dunkel, was bewusst als Gestaltungselement genutzt werden kann.
Je nach Entfernung zur Leuchte wird ein mittlerer oder breiter Abstrahlwinkel benötigt, um auch die Umgebung auszuleuchten. Spots mit einem mittleren Abstrahlwinkel eignen sich ideal, um sowohl einzelne Objekte hervorzuheben als auch Räume zu erhellen.
Beleuchtung eines Arbeitsplatzes
Für Arbeitsplätze ist eine gezielte Ausleuchtung wichtig:
- Der Lichtkreis sollte mindestens der Tischdiagonale entsprechen
- Der Abstand zwischen Lichtquelle und Tisch spielt eine wichtige Rolle
- Ein Abstrahlwinkel von etwa 38° ist ideal
- In kleineren Leuchten reichen oft etwa 300 Lumen
Beleuchtung von Räumen
Mit Spots, die einen kleinen Abstrahlwinkel haben, ist eine gleichmäßige Raumbeleuchtung nicht möglich. Es bleiben große Bereiche, die kaum erhellt werden. Dies kann in Sonderfällen gewünscht sein, denn das Spiel von Licht und Schatten bringt Spannung in einen Raum. Wählen Sie einen engen Winkel nur, wenn Sie dies wirklich wünschen.
Die Wahl des Abstrahlwinkels beeinflusst stark die Raumwirkung:
Enger Winkel: starke Akzente, aber ungleichmäßige Ausleuchtung
Über 100°: nahezu gleichmäßige Helligkeit, jedoch mögliche dunkle Bereiche an der Decke
60° bis 70°: ausgewogene, angenehme Raumbeleuchtung ohne vollständige Gleichmäßigkeit
Über 120°: sehr gleichmäßige Lichtverteilung
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